Über awolon

Durch die folgenden sechs Fragen - und natürlich die Antworten dazu - lernen Sie awolon besser kennen.

Was macht awolon?

awolon bietet auftrags- und bedarfsorientierte Trainings- und Beratungsangebote in den Bereichen Gewaltprävention, Völkerverständigung und im Kampf gegen Extremismus (Links wie Rechts) an. Bei uns sind die TrainerInnen das Konzept - entsprechend ihrer individuellen und gewollt unterschiedlich bereichernden Fähigkeiten. Somit verfügt awolon über eine hohe Konzeptionsvielfalt, inhaltlich abgestimmt auf die Bedürfnisse der Hilfe- und Unterstützungssuchenden.
Wir unterscheiden uns also grundlegend von anderen Anbietern dieser Sparten darin, dass wir nicht unser Konzept verkaufen und TrainerInnen gezielt zu dieser Umsetzung "clonen".

Wer ist awolon?

2007, gegründet durch Hartmut Gähl, schlossen sich zunächt 3 DeeskalationstrainerInnen der Gewalt Akademie Villigst für die Region Leverkusen / Köln zusammen, um gemeinsam miteinander füreinander weiter zu lernen; vertiefend durch praktische Umsetzung und Vermittlung mit und für Interessenten jeden Alters, Geschlechtes, Nationalität und Professionalität.
Mitglied im Trainerkollektiv awolon können nur Menschen werden, welche von Lehrtrainer (GAV) Hartmut Gähl und KollegInnen regional zu DeeskalationstrainerInnen nach Qualitäts-Standard der Gewalt Akademie Villigst ausgebildet wurden. Diese Ausbildung bildet die fachlich relevante Basis zur Weiterarbeit im Trainerkollektiv awolon unter steter Berücksichtigung der individuellen Feld- und Praxiserfahrungen. 2010 bereits verfügt awolon über mehr als 30 TrainerInnen im Trainerkollektiv.

Was bedeutet "Regionalgruppe der Gewaltakademie Villigst"?

Das Trainerkollektiv awolon ist durch die Gewalt Akademie Villigst regional orientiert beauftragt, zur Umsetzung der Deeskalationstrainerausbildung "Gewalt und Rassismus". Man unterliegt einem stetigen Reflexionsprozess mit und für die anderen regionalen Ausbildungsgruppen der Gewalt Akademie Villigst. Mitglieder des Trainerkollektives awolon sind ebenso Mitglieder in der Gewalt Akademie Villigst. Sie bekleiden dort inhaltlich wichtige Positionen in den Bereichen Leitungsteam, Qualitätsmanagement, Lehre und Innovation.

Wie können Sie mitmachen?

Das Trainerkollektiv awolon bezeichnet alle diejenigen als Kooperationspartner, welche mit dem Team Trainingsanfragen und Projekte anschieben und umsetzen möchten bzw. es bereits mindestens einmal getan haben. Wenn Auffälligkeiten, Neugier oder/und Kompetenzsteigerungsabsichten in den aufgezeigten Bereichen bestehen wird gemeinsam auch mit Auftraggebern in Absprache ein mögliches Angebot erstellt bzw. kompetente Netzwerkpartner vermittelt. Die TrainerInnen des Trainerkollektives awolon sind sich bewusst, dass sie zwar sehr viel, jedoch längst nicht alle Auftragswünsche umsetzten können. Daher ist eine gute Vernetzung unabdingbar und gewünscht, empfohlen werden aber über awolon nur TrainerInnen und Fachreferenten, welche persönlich und fachlich einschätzbar sind im Sinne der Auftragsnachfrage.
Seminarteilnehmerinnen werden bei Seminaren von awolon die Themeninhalte praktisch erfahrbar erlernen. Frontale Theorieinputs werden weitestgehendst vermieden falls möglich.

Woher kommt der Name awolon?

Der Name awolon entstand durch die Tätigkeit von Hartmut Gähl als Projektmanager bei der Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf 2004 in Anlehnung an die Geschichte um Avalon. Das Team awolon hat sich ebenso wie König Artus zum Ziel gesetzt, für ein friedliches Miteinander-Füreinander kollegial und kollektiv Praktiker in der Gewaltpräventionsarbeit an einen runden Tisch zu holen (Netzwerkbildung), um zu partizipieren und aktiv zu werden im Sinne von lebenslangem Lernen und persönlicher Weiterentwicklung zu Gunsten besonders von Hilfesuchenden.

Was plant awolon für die Zukunft?

Das Trainerkollektiv awolon hat sich zum Ziel gesetzt, kontinuierlich im Rheinland "DeeskalationstrainerInnen Gewalt, Rassismus und Mobbing" aus- und fortzubilden. Dieses erfolgt einmal durch eine selbst organisierte Weiterbildung wie auch als Fachausbilderteam für feststehende Gruppen anderer Organisationsformen und Initiativen.
Nach erfolgreichem Abschluss wird das Zertifikat "DeeskalationstrainerIn Gewalt und Rassismus" der Gewalt Akademie Villigst erworben.
Zudem wird es zukünftig immer wieder Weiterbildungsangebote themenaktuell und auf Nachfrage für Betroffene und Multiplikatoren geben, auch in fester Verbundenheit mit und für die Gewalt Akademie Villigst, unserer geistigen Heimat in diesen Bereichen.

Auch weiterhin wird man sich zukünftig aktiv im kommunalen Verbund engagieren wollen und dem Bereich aktive Völkerverständigung viel Beachtung schenken. Projekte hierzu sind bereits weiter fortgeschritten als nur in Planung, wir wollen den multikulturellen und interkulturellen Austausch.

Bereits entstanden ist die Initiative "Rote Karte Rheinland - Keine Spielzeit für Rassisten"