Aktuelles

Frechen und Wesseling haben keinen Platz für Rassismus

Übergabe des Ortsschilds an den Bürgermeister Hans Willi Meier 3 v.r.

FRECHEN: Auf dem Fest der Nationen am 22.06.2013 erhielt die Stadt Frechen die offizielle Urkunde und das obligatorische Ortsschild „Frechen hat keinen Platz für Rassismus“ von der Initiative Rote Karte Rheinland / SOS Rassismus NRW verliehen. Ab dem 9.7.2019 wird auch WESSELING in die Liste der Städte aufgenommen, die sich klar gegen Rassismus positioniert und als Zeichen ein neues Ortsschild haben

Unter Beifall üerreichte Michael Hungenberg von Rote Karte Rheinland/SOS Rassismus NRW dem Frechener Bürgermeister Hans Willi Meier die offizielle Urkunde welche berechtigt den Titel „Frechen hat keinen Platz für Rassismus“ zu tragen. Hungenberg lobte vorab das Engagement der Frechener und sprach seinen Glückwunsch zum einstimmigen Beschluss von Integrationsrat und Rat aus zur verabschiedeten „Erklärung gegen Rassismus und Diskriminierung“ aus. Vorraussetzung für die Verleihung des Titel „Frechen hat keinen Platz für Rassismus“ war ein mit mindestens 2/3 Mehrheit gefasster Beschluss des Rates, wo sich die Stadt verpflichtet, aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen und ein Zeichen zu setzen.

Großer Beliebtheit erfreute sich auch der Infostand von Rote Karte Rheinland/SOS Rassismus NRW, wo Ulla Becker und Michael Hungenberg Rede und Antwort standen, zahlreiches Infomaterial zum Thema Rassismus bereithielten und die beliebten Antirassimus Kalender sowie Geheimwaffeln gegen Nazis verteilten.

von links: Michael Hungenberg, Ulla Becker und stv. Bürgermeister Ferdi Huck

Ebenso feierlich verlief nun auch die Übergabe des neuen Ortsschildes in Wesseling. Hartmut Gähl und Ulla Becker – Lehrtrainer der Gewalt Akademie Villigst und Vertreter des Projekts „Rote Karte Rheinland“ nahmen aus diesem Grund am 9.7.2019 an der Ratssitzung teil. Auch hier wurde den VertreterInnen der Stadt Wesseling die entsprechende Urkunde und das Ortsschild „Wesseling hat keinen Platz für Rassismus“  überreichen.

Rote Karte Rheinland wieder erfolgreich beim Wacken Open Air 2018 !!!

いい(NEIN)!gegen Gewalt und Rassismus! Das sagen auch die Lovebites aus Japan.

Jetzt aber mal ehrlich! Sind DIE nicht süss??? …..aber was genau sind sie? Manga-Ladys eher nicht. Nur was? Blumenmädchen einer Hochzeit sind sie auch nicht!  Wir sind uns vermutlich schnell einig darin, dass sie ganz sicher keine Metal Band sind, welche das Wacken Open Air rocken!

Doch das Wacken Open Air ist halt das W:O:A, weltoffen anders eben. Denn diese sweeten Ladies aus dem Reich der Mitte haben das W:O:A 2018 tatsächlich gerockt….und wie!!!

LOVEBITES ist eine japanische Mädchen-Heavy-Metal-Band. Sie gewann bei den Metal Hammer Golden Gods Awards 2018 die Auszeichnung „Best New Band“. Die Finalisten wurden von Metal Hammer gewählt, während seine Leser den Gewinner bestimmten.

Rote Karte Rheinland wieder erfolgreich beim Wacken Open Air 2018 !!!

¾ Exit Eden

sagen NEIN!..zu Gewalt und Rassismus beim W:O:A 2018

Leider war Amanda Somerville beim W:0:A 2018 nicht mit dabei, sonst sind wir sicher wären 4/4 Exit Eden unserem Message-Multiplikationsaufruf gegen Gewalt & Rassismus bereitwillig und gerne gefolgt, so wie die anderen 3 Bandmitglieder !

Klar sind wir gegen Gewalt und Rassismus und wünschen uns auch das Gleiche von unseren Fans! Auch wir haben unterschiedliche Heimaten und besuchen unterschiedliche Länder. Dass das möglich ist, ist einfach nur wertvoll und soll auch so bleiben“,

sagt Anna Brunner und Kolleginnen.

Exit Eden ist eine internationale Band die vor allem mit ihrem stilsicheren Symphonic Metal Rock und Pop erfolgreich geworden ist. Die Gruppe ist international besetzt und besteht aus den vier Sängerinnen Amanda Somerville, Anna Brunner, Matina La Torraca und Clémentine Delauney. Gespielt werden hauptsächlich Metal- und Rockversionen von bekannten Liedern der letzten Jahrzehnte.

Endlich ! Rote Karte Rheinland kommt in „Schwarz“ zum W:O:A 2018 !

Fußball Bundesligist Bayer04 Leverkusen und Rote Karte Rheinland haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Kampf gegen Gewalt und Rassismus in der Mitte unserer Gesellschaft fortgesetzt und für weitere 10 Jahre ein neues „Aktionsshirt“ an Hartmut Gähl im Stadion mit Torwartlegende Rüdiger Vollborn überreicht.

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Rote Karte Rheinland wieder aktiv beim Wacken 2017

Rote Karte Rheinland und das Wacken Open Air auch in 2017 wieder aktiv gegen Gewalt und Rassismus.

Nein nicht so, wobei wenn es gegen Gewalt und Rassismus helfen würde dann sicherlich auch so !!!! Auch in 2017 waren Hartmut mit Sohn Daniel erneut wieder im Einsatz für Rote Karte Rheinland mit guten Resultaten.
Doch seht selber…

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Weiterbildung zum Deeskalationstrainer*in Gewalt und Rassismus 2018

Wir stehen wieder in den Startlöchern, denn auch im kommenden Jahr beginnt erneut unsere Weiterbildung zum/zur Deeskalationstrainer*in Gewalt und Rassismus. Demnächst findet ihr an dieser Stelle auch alle wichtigen Informationen zur Ausbildung und Anmeldung in unserer aktuellen Infomappe die gerade noch in überarbeitet wird.

Neue Seminare und Veranstaltungen vom Diversity Works Team

Liebe interessierte Leser*innen,

gerne empfeheln wir vom Team awolon® die Seminare des Diversity Works Team. Hier bekommt ihr lediglich eine Auswahl der Veranstaltungen zu sehen. Für weitere Informationen schaut doch einfach auf deren Homepage vorbei.

http://www.diversity-works.de/

 

Und wieder gibt’s einen „Spiele-Workshop“?

Kleine und größere Spiele, Aufwärmübungen und Abschlussrituale können das Lernen und die Gruppendynamik unterstützen. Um immer wieder neue Übungen einsetzen zu können, haben wir auch in diesem Jahr den Kommunkations- und Verhaltenstrainer Erich Ziegler wieder eingeladen. Diesmal wird er uns gemeinsam mit Lisa Teresa Gut durch ein Spielewochenende in Duisburg führen. Wir freuen uns auf die beiden am 18. + 19. November 2017 in Duisburg. Bitte schnell anmelden, die Plätze sind begrenzt.

Freie Plätze können hier gebucht werden –>

„exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen.“

Im Frühjahr ist Tupoka Ogettes erstes Buch „exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen.“ erschienen. Das Buch hat den Anspruch die Lesenden auf eine rassismuskritische Reise mitzunehmen und sie neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch bei der emotionalen Auseinandersetzung zu begleiten. All dies, ohne erhobenen Zeigefinger. Unterstützt wird dies durch Übungen, weiterführende links durch QR Codes und Auszügen aus Logbüchern ihrer ehemaligen Studierenden.

Weitere Informationen und eine Leseprobe gibt es direkt auf den Seiten des Unrast-Verlages ->

Am 13. Juli 2017 können Sie in Berlin eine multimediale und interaktive Lesung mit Tupoka Ogette und Stephen Lawson erleben. Weitere Informationen dazu gibt es hier ->

Blue Eyed Workshops in Kulmbach

Auch in diesem Jahr hat die Adalbert-Raps-Stiftung in Kulmbach wieder drei Blue Eyed Workshops und zusätzlich noch ein Argumentationstraining gegen Stammtsichparolen bei uns gebucht. Die Sitftung will Kulmbach und die Region Oberfranken gesellschaftlich für die Zukunft stärken und sich daher intensiv mit den Wirkmechanismen von Diskriminierung auseinandersetzen. Auch wenn fast alle Plätze schon besetzt sind, die eine oder die andere könnten wir am 15. Juli 2017 noch unterbringen.

Anmeldungen hier ->

Betzavta und geflüchtete Menschen

Seit 2015 sind binnen kürzester Zeit so viele Menschen aus anderen Teilen der Welt nach Deutschland gekommen, wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Zeitgleich fand unsere erste Würzburger BETZAVTA-Ausbildung statt. Beseelt vom BETZAVTA-Geist „Being an activist in the name of democracy and human rights“ (Sei ein Aktivist im Namen der Demokratie und Menschenrechte) wollen wir gezielt dazu beitragen, dass neu ins Land gekommene und lange hier wohnende Menschen miteinander ins Gespräch kommen und unsere gemeinsame Zukunft gestalten. Nun starten wir zusammen mit einer Gruppe geflüchteter/migrierter Menschen ein besonderes BETZAVTA-Wochenende (21.-23.07.2017) zum Thema „BEGEGNUNG und FREUNDSCHAFT“ in Kochel am See – das ist das Thema, das die Menschen von heimaten e.V. vorgeschlagen haben. Ihre Phase der Orientierung in der (Ämterwelt der) deutschen Gesellschaft geht über zu der Frage nach Begegnung und Freundschaft in Deutschland. Es sind noch Plätze frei, insbesondere Menschen aus dem Münchner Raum sind herzlich eingeladen! (Weitere Informationen hier ->)

Firas Alshater „kommt auf Deutschland zu“

Er hat mehrere Verhaftungen, Folter und Flucht überlebt. Nicht verloren dabei hat er seinen Humor. Seit 2013 in Berlin dreht er weiterhin Filme, wurde mittlerweile zum youtube-Star und hat ein Buch geschrieben; auf charmante und witzige Weise versucht er, „die Deutschen“ zu verstehen.
Am 22. Juli 2017 kommt er nach Benediktbeuern, um aus seinem Buch „Ich komm auf Deutschland zu – ein Syrer über seine neue Heimat“ vorzulesen und mit uns zu sprechen.

Weitere Infos und den Kartenvorverkauf ->
Zum Buch ->

9 Jahre „United Against Racism“ beim W:O:A 2017

Bereits stolze 9Jahre besuchen Hartmut Gähl und Teamer das Heavy-Metal-Festival Wacken Open Air, kurz W:O:A genannt.

Auch in diesem Jahr geht Hartmut mit Teamern wieder auf Unterstützersuche für die Rote Karte Rheinland, wieder unterstützt auch von seinem Sohn Daniel, welcher seinen Job in den letzten beiden Jahren hervorragend umgesetzt hat.

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Wie Gewalt stoppen?

Wir möchten Ihnen den Beitrag unserer Trainerin Ulla Becker zum Thema „Wie Gewalt stoppen?“ für das Diskussionsforum kreuz-und-quer.de nicht vorenthalten:

Ulla Becker erinnert daran, dass nur mit Verzicht auf Gewalt Konflikte in respektvoller Offenheit unter der Wah­rung der eigenen Grenzen und der des Anderen gelöst werden können.

Wie Gewalt stoppen?

Bevor wir dieser Frage nachgehen, ist es wichtig darzulegen, was unter Gewalt zu verste­hen ist: „Gewalt liegt immer dann vor, wenn Menschen gezielt oder fahrlässig physisch oder psy­chisch geschädigt werden. Gewalt ist immer an den Missbrauch von Macht ge­knüpft. Dazu gehört auch der Bereich der strukturellen Gewalt, also Ordnungssysteme und öko­nomische Prinzipien, die materielle, soziale und ideelle menschliche Entwicklungen beein­trächtigen oder verhindern.“ (SOS-Rassismus-NRW) D.h. Gewalt richtet sich gegen die Selbstbestim­mung eines Menschen und verletzt die Un­versehrtheit von Körper, Geist und Seele.

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10 Jahre Rote Karte Rheinland

Trikotübergabe 10 Jahre RKR

Zum Jubiläum von Rote Karte Rheinland postet das Fan Projekt Leverkusen e.V einen kleinen Artikel über RKR:

10 Jahre Rote Karte Rheinland und 10 Jahre Trainerkollektiv Awolon. Das heißt, ein Jahrzehnt großes Engagement gegen Gewalt und Rassismus im Rahmen von verschieden Projekten, Beratungsmaßnahmen und Fortbildungen.

Als es 2007 los ging hatte auch Bayer 04 und das Fanprojekt Leverkusen seine Finger im Spiel, als Rudi Völler damals als Startschuss ein Aktionstrikot von Bayer 04 mit der Aufschrift „Zeig‘ Rassismus die Rote Karte“ übergab. Mehr als 100 Prominente folgten dem Beispiel von Rudi Völler und setzten so gemeinsam mit der Roten Karte Rheinland ein klares Statement gegen Gewalt und Rassismus.

Seit neun Jahren kooperiert die Inituiative mit dieser Aktion auch exklusiv beim Open-Air in Wacken. Bei dem dortigen Heavy-Metal-Konzert erlebt Hartmut Gähl, der Kopf hinter der Aktion, jährlich auch immer seine schönsten Begegnungen, wenn er dort Bayer 04 Fans trifft und diese stolz sind, dass ihr Verein sich auch über diesen Umweg gegen Gewalt und Rassismus engagiert. Im September wird es zum Jubiläum einen Fachtag geben, bei dem neben anderen sozialen Einrichtungen auch das Fanprojekt eingebunden sein wird.

Als Jubiläumsgeschenk übergab Bayer 04, diesmal in Person von Rudi Vollborn, Torwartlegende und Rekordspieler, beim Heimspiel gegen Werder Bremen erneut ein aktuelles Trikot mit der Aufschrift „Zeig‘ Rassismus die Rote Karte“. Denn schließlich soll das Engagement ja weitergehen.

10 Jahre RKR